NEWSLETTER HOUSE OF JOY

Hervorgehoben

Der aktuelle Newsletter (Juli 2021) ist eben erschienen

Sie können sich hier den Newsletter im Original anschauen. Alternativ finden Sie hier die übersetzte Variante als PDF.

Das Schulleben geht weiter

Hervorgehoben

Seit Mitte April sind die Schüler der Abschlussklasse mit ihren Prüfungen fertig und alle halten nun ihr Examen der Primary School in den Händen.

Gleichzeitig dürfen nach fast einem ganzen Jahr auch die vierten, fünften und sechsten Klassen wieder den langersehnten Unterricht in der Schule genießen. Für die Kinder in Uganda ist das noch viel wichtiger als in den europäischen Ländern. In der Schule werden sie optimal mit Essen und sauberem Wasser versorgt und sind nicht den Widrigkeiten des Alltags in ihren Dörfern ausgesetzt. Situationen, die man sich in unseren Breitengraden nicht wirklich vorstellen kann.

Dank des auch während der Pandemie anhaltenden Spendenaufkommens konnten wir zu Beginn des Jahres einen entsprechenden Betrag an die Schule überweisen. Damit ist es gelungen, die Lehrer weiter zu bezahlen, die Bewachung der Schule sicherzustellen und die Farmer, die für den Obst- und Gemüseanbau zuständig sind, ihr Gehalt zu zahlen. Ohne diese so wichtigen Spenden wäre dies alles nicht möglich gewesen und die Schulleitung hätte an vielen Stellen neu beginnen müssen. Nochmals DANKE dafür.

Reise März 2016

In der ersten Märzwoche 2016 war ich wieder in Uganda und habe die Schule besucht. Ich konnte mich davon überzeugen, dass die von unsern Unterstützern gespendeten Gelder entsprechend eingesetzt wurden. Vor wenigen Wochen wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert
Blick von Norden auf das Joseph-House

Blick von Norden auf das Joseph-House

und im Schlafraum sowie in der kleinen Wohnung des Hausvaters Lampen montiert. Während meines Aufenthalts liefen die Bauarbeiten für einen Wasserhochbehälter
Baurbeiten für Hochbehälter zur Wasserversorgung der ganzen Schule

Baurbeiten für Hochbehälter zur Wasserversorgung der ganzen Schule

und wir haben die neuen Stockbetten für die Kinder gekauft.
Die Bewohner mit ihren neuen Betten

Die glücklichen und stolzen Bewohner mit ihren neuen Betten

Eine Zusammenstellung aller Kosten und der anstehenden Restarbeiten hat gezeigt, dass die in den vergangenen Wochen gespendeten Mittel ausreichen, um das Joseph-House komplett fertigzustellen. An dieser Stelle noch mal einen herzlichen Dank an alle, die uns von Anfang (2013) an unterstützt haben und an das Projekt geglaubt haben. Mittlerweile leben 13 Jungs im Alter zwischen 10 und 15 im Joseph-House und sind sehr dankbar dafür.  

Projektunterstützung durch BASF

BASF feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat das Unternehmen unter seinen Mitarbeitern einen Projektwettbewerb ausgelobt. Freunde unseres Vereins haben sich mit einem Projekt beworben, mit dessen Hilfe unsere Schule mit sauberem Wasser unterstützt werden soll. Alle Mitarbeiter weltweit konnten darüber abstimmen und sehr viele stimmten für unser Clean-Water-Project. So haben wir im Sommer 5.000 Euro von BASF erhalten. Wir werden im Januar mit dem Bau beginnen. Für das Geld können wir zwei große Wassertanks zum Sammeln des Regenwassers erwerben sowie entsprechende Filteranlagen, um das Wasser auch nach längerer Zeit noch trinken zu können. Für die Kinder und die Lehrer stellt dies eine große Erleichterung dar. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Unterstützer von BASF in Würzburg

Die ersten Kinder sind eingezogen

Mittlerweile ist der Ausbau soweit fortgeschritten, dass die ersten zwölf Jungs einziehen konnten.   Einige Dinge fehlen jedoch noch: die Duschen und die Toiletten sowie eine entsprechende Kochstelle. Zu guter letzt benötigt das Haus noch einen schönen Anstrich

Nistkästen für Uganda

Natürlich wollen wir keine Nistkästen nach Afrika schicken. Karl-Heinz Sinning, der unseren Verein seit Beginn unterstützt, baut Nistkästen. Gegen eine Spende von 20 € an unseren Verein können diese bei ihm bestellt werden. Wir finden, dass dies eine großartige Idee ist und freuen uns, wenn Sie die Gelegenheit nutzen und auch einen dieser schönen Nistkästen bestellen. Eine kurze Mail an uns (info@afrikahilfeuganda.de) genügt. Die Kästen können dann in Marktbreit oder Zell am Main abgeholt werden.

Was mich bewegt

Verfasst: Claus Fischer, 1.9.13 Während meines Aufenthalts im August 2013 konnte ich einen guten Überblick über die Arbeit rund um die Schule gewinnen. Ich hatte viel Gelegenheit, mich mit den Leitern der Schule, Joy und Ron Maund  über deren Arbeit zu unterhalten. Sie sind Schulleiter, Hausmeister, Generalplaner, Bauleiter, Seelsorger, Ansprechpartner für die Nachbarn, Kontaktperson für die Schulbehörde und auch geistliche Leiter. Als Leiter einer christlich geführten Schule werden Sie an ihrem Anspruch, Gott in den Mittelpunkt zu stellen, bei all ihrem Tun gemessen. Dass die beiden hierfür ihre Arbeit und die Familie in Wales zurück gelassen haben, hat mich berührt, seit ich die beiden im letzten Jahr kennengelernt habe. Als ich dieses Jahr erfuhr, dass sie diese Arbeit unentgeltlich verrichten, wollte ich dies kam glauben. Ihr Einsatz endet jedoch nicht an den Mauern der Schule. So ist ihnen im Februar 2012 ein kleiner völlig unterernährter Junge aufgefallen, der über mehrere Tage auf einem Baumstumpf am Weg von seinen Eltern abgelegt wurde. Sie brachten ihn zu einem Arzt in der Nähe der Schule. Dieser war der Meinung, dass jede Behandlung sinnlos sei und das Kind die nächsten Tage nicht überleben werde. Joy und Ron brachten ihn darauf hin in eine Klinik in Kampala zu einem ihnen bekannten Arzt. Verschiedenste Krankheiten, Würmer und Unterernährung waren zu behandeln. Mittlerweile waren nach einigen Presseberichten die Behörden auf den Fall aufmerksam geworden. Die Eltern des kleinen Fred wurden aufgrund der Misshandlungen und Vernachlässigung zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Seit Joy und Ron ihn zur Pflege aufnehmen konnten, kommt er wieder zu Kräften und seit einem viertel Jahr beginnt er zu sprechen. Er ist auf einem guten Weg und ich hatte die Möglichkeit , mit ihm zu spielen, Blödsinn zu machen und sein Vertrauen zu gewinnen. Fred wird im Herbst sieben, ist aber noch auf dem Stand eins Dreijährigen. Durch die warmherzige Betreuung während der Schulzeit durch die Hausmutter des Esther-Hauses und in den Ferien durch Joy und Ron wird er sich weiter gut entwickeln und schnell Neues erlernen. Für dieses Engagement bin ich Joy und Ron unendlich dankbar und ich weiß, dass die Entscheidung, ihre Arbeit zu unterstützen, die richtige war.

Baubeginn erfolgt

Mitte Juli wurde mit den Bauarbeiten für das Joseph-Haus (Internatshaus für die Jungs) begonnen. Das Fundament ist nun also gelegt. Ebenso ist bereits die Klärgrube und die Sickergrube entstanden. Bilder hierzu sind in Projekte zu sehen. Entgegen unseren ersten Planungen haben wir uns gemeinsam mit der Schulleitung dazu entschlossen, das Haus komplett neu zu errichten. Hierdurch sind nun alle Schlafbereiche in einem Bereich konzentriert und lassen sich besser erschließen. Der nächste Schritt ist das Gießen der Bodenplatte. Dies wird nach dem Ende der Regenzeit, also im September beginnen. Unsere aktuellen Mittel reichen aus, um das Mauerwerk herzustellen. Für alle folgenden Gewerke brauchen wir Ihre Unterstützung. Sie können Mitglied werden, uns mit einem monatlichen Betrag unterstützen oder eine einmalige Spende zukommen lassen. Jeder Cent ist wichtig und bringt unser Projekt nach vorne.